"Glaskunst von Ute Salmen" - A3-Kalender 2017

Eine Auswahl der Kunstwerke von Ute Salmen, einer vielseitigen Glaskünstlerin aus Bad Münder im Weserbergland, stelle ich für den "Glaskunstkalender 2017" vor. 

Da viele ihrer Glaskunstwerke in der Vergangenheit Freunde und Liebhaber gefunden haben, können die im Kalender gezeigten Kunstobjekte jetzt in der Vorweih-nachtszeit auch als Geschenke zum Weihnachtsfest erworben werden.

 

 

Für technisch Interessierte stellt Ute Salmen folgende Erläuterungen zur Verfügung:

 

Glasfusing – Pate de verre – Casting

 

Eine vergleichsweise junge Glasbearbeitungstechnik ist das Glasfusing (sprich fjuhsing). Im Gegensatz zur bekannten Glasbläserei wird dabei mit (zunächst kalten) farbigen Flachglasscheiben gearbeitet, die mit dem Glasschneider in die gewünschte Form gebracht und arrangiert werden. Insoweit gleicht die Bearbeitung der Tiffanytechnik. Erst dann wird das Glas in einem Spezialofen erhitzt und verschmilzt bei Temperaturen um 800°C.

 

Verwendet man nur Glaskrümel, sog. Krösel, die mit einem Bindemittel zu einer Paste gemischt und danach in eine Form gestrichen werden, spricht man von Pate de verre. Wegen der vergleichsweise niedrigen Schmelztemperatur bleiben die Krümel erhalten und ähneln Zuckerkristallen.

 

Beim Casting wird zunächst eine feuerfeste Form aus einem Hochtemperaturgips hergestellt. Diese wird mit Scherben oder Kröseln gefüllt. Das Glas wird so hoch erhitzt, dass es vollständig verschmilzt und die Figur in der Form komplett ausfüllt. So können massive Glasobjekte gefertigt werden, denen man in einem zweiten Schmelzprozess eine Dekoration hinzufügen kann.

 

Viel Freude beim Betrachten!