Ostseeküste - ostwärts 2016

 

Entlang der Ostseeküste - im Sommer überfallartig touristisch besetzt, in der Vorsaison witterungsmäßig eher vernachlässigt, fotografisch emotional eher mühselig begleitet, folgt nicht den Verheißungen der Touristikindustrie, sondern den Motiven, die auf dem Wege ostwärts sich fotografisch dem Auslöser nicht aufdringlich verwehren. Auf der sogenannten "Insel" Poel beginnend. An die Zeit vor 1990 erinnernd, wurde in Timmendorf auf Poel ein nunmehr auf farblich-freundlich mutierter ehemaliger Wachturm gesichtet - und auch eine von der Volksmarine zur Bundesmarine desertierte Barkasse...

In dieser Serie wird zu sehen sein, was da auf die Linse  zukam und nicht durch fehlende Parkmöglichkeiten oder Halteverbotsschilder verhindert wurde... 

 

Drei Schwerpunkte der Reise stelle ich wegen der von mir vorgenommen Gewichtung in eigenen Galerien vor:

 

Wismar

 

Bad Doberan, das Münster

 

Stralsund

 

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"Der Darß" - angeblich ein touristisches "Muss". Die Gründe für diese Setzung blieben mir bei der Durchreise verborgen. Nach einem Zwischenstopp in Wustrow fuhr ich weiter nach Barth. Das Beste an diesem Ort  war der Wohnmobilstellplatz am Hafen - und darum ging es nach bzw. auf Rügen und ich suchte nach einem Ort, um endlich der Natur am Ostseesaum begegnen zu können. Das gelang mir am Rande eines Naturschutzgebietes in Alt Reddewitz - einer Empfehlung folgend. Hier gefiel es mir so gut, dass ich vier Tage auf dem Natur-Campingplatz Alt Reddewitz  verbrachte. Die Fotoserie, die ich hier vorstelle, war in unmittelbarer Nähe des Platzes möglich. Meine Verweildauer wurde durch das Entgegenkommen des Platzbesitzers eingeleitet, der ein besonderes Verhältnis zur Natur hat. Wer weniger auf quantitativ menschliche Dichte, sondern auf Natur Wert legt, ist in Alt Reddewitz am rechten Ort. Mit meinen Bildern möchte ich Naturinteressierte darauf aufmerksam machen.

 

Anschließend umrundete ich Rügen gegen den Uhrzeigersinn. Mein Ziel: Das Kap Arkona. Südwärts ging es mit der Wittower Fähre über den Breetzer Bodden - und weiter auf den Haidhof in Gingst. .

 

Von Gingst fuhr ich nach vier Tagen bei Windstärken umd 5 bis 6 weiter nach Stralsund und verweilte hier fotografierend fünf Tage lang, bis anhaltender Regen bei 5 Grad Tagesdurchschnittstemperatur mir zum Kurs "180 Grad SÜD" rieten. Das bewährte sich insofern, dass es bei meinem neuen Ziel im Nationalpark Müritz zwar nicht wärmer, aber die Sonnen- und Regen-Graupel-Phasen in etwa ausbalanziert waren. Aber der Campingplatz Klockow "Zur hohlen Eiche" innerhalb des Nationalparks lud zum Verweilen ein.