Hinweise zur Fotoausrüstung

Hummeln fotografieren

Als ich 2002 zur digitalen Fotografie wechselte, hatte ich 20 Jahre lang im Mittelformat fotografiert (Rollei SLX mit diversen Objektiven). Zunächst fotografierte ich mit Sony-Bridge-Kameras und stieg 2006 auf Spiegelreflex-Kameras des Marktführers Canon um. Zur Zeit stehen mir die EOS 5D Mk IV, die EOS 7D Mk II und die EOS M5 zur Verfügung. Mein Objektiv-Palette (alles Canon-L-Objektive decken den Brennweitenbereich von 16 mm  bis 640 mm ab - mit einem 1,4-Konverter bis 900mm).

Auf dem Bild oben fotografiere ich mit der EOS 5D Mk II und dem Canon 100 mm-Makro-Objektiv, von dem ich absolut überzeugt bin - und das nicht nur bei Makro-Motiven. Das Vollformat und die Festbrennweite (bei einer Anfangsöffnung von Blende 2,8) liefern in vielen Situationen hervorragende Ergebnisse. Meine Bilder im Glaskunst-Bereich wurden mit dieser Kombination fotografiert.

Wenn es um Bildgeschwindigkeit und lange Brennweiten geht, greife ich zur EOS 7D Mk II, die sich bei verschiedenen Aufnahmesituationen bewährt.

Für Fotos aus der Froschperspektive steht die EOS M5 mit ihrem klapp-baren Monitor zur Verfügung. 

 

Nachtrag August 2011: Wenn man täglich in der freien Natur unterwegs ist und über eine SLR-Ausrüstung mit einigen Objektiven verfügt, stellt sich imme wieder die Frage: "Welche Kamera mit welchen Objektiv nehme ich heute mit?" Die Überlegung, die gewichtige Fototasche mit mehreren Objektiven mitzunehmen, drängt sich nicht immer auf. Nun entdeckte ich eine Alternative für eine "Immer-dabei-Kamera": Die gerade auf den Markt gekommene Bridge-Kamera Sony HX100V. Sie deckt mit 28 - 800 mm ein breites Spektrum ab - und fasziniert mit Möglichkeiten für einfach zu erstellende Panorama- und HDR-Aufnahmen. Der klappbare Monitor erleichtert Aufnahmen in Bodennähe. Die GPS-Daten werden automatisch gespeichert... und... und... und. Lediglich das RAW-Format wird nicht angeboten. 16 Mill. Pixel sorgen für eine ausreichend große Auflösung, die auch noch Vergrößerungen zulässt. Zahlreiche Bilder, die ich im Ordner "Aktuell" zeige, fotografierte ich mit der Sony.

 

Nachtrag August 2012: Während ich auf der Vogelinsel Runde in Norwegen war, wechselte die Sony HX100V die Besitzer und verhilft seitdem den neuen holländischen Besitzer zu guten Fotos. Da ich aber nicht auf eine Bridgekamera verzichten wollte, erwarb ich die Fuji X-S1, die im Frühjahr 2012 auf den Markt kam und gut bewertet wurde. Ausschlaggebend für meine Wahl: RAW-Format, Blitzschuh, nur 12 Mill. Pixel Auflösung, hoch auflösender Monitor und Sucherbild, Objektiv bei 24 mm beginnend bis 640 mm (gemäß Kleinbildformat). Übrigens:  Die Wahl hat sich bewährt! 

 

Nachtrag Herbst 2013: In Erwartung der Nachfolgerin für die EOS 7D verkaufte ich die Kamera, die mich absolut zuverlässig und erfolgreich vier Jahre begleitete. Nicht nur als "Lückenfüller" erwarb  ich die EOS 70D, die auch wegen ihres Klappdisplays für manche Aufnahmesituationen besondere Möglichkeiten eröffnet. Testergebnisse im Vergleich der 7D mit der 70D gaben mir im Nachhinein recht: 5 Jahre Entwicklungsdifferenz lassen die 7D inzwischen "alt" aussehen. Als Anhaltspunkt mögen meine Fotos von der ILA 2014 dienen, die ich mit der EOS 70D und  300 mm Festbrennweite fotografierte.

 

Nachtrag August 2014: "Das Bessere ist Feind des Guten!" Diese Weisheit könnte von der Fotoindustrie erfunden sein. Ist es aber nicht - aber sie ist nach wie vor gültig. Die Fuji X-S1, Bridge-Begleiterin der letzten zwei Jahre, wurde eingetauscht gegen die  LUMIX FZ1000. Die technischen Daten waren einfach zu überzeugend.

 

Nachtrag Dezember 2014: Das von ambitionierten Naturfotografen sehn-lichst erwartete Nachfolgemodell der Canon EOS 7D, die EOS 7D Mk II erweitert nunmehr meine Kamera-Palette. Die Seriengeschwindigkeit von 10 Bilder/Sekunde, der schnelle Autofocus - und die Aufzeichnung der GPS-Daten in den Exif-Daten waren kaufentscheidend.

 

Nachtrag Mai 2015: Canon hat das betagte 100-400mm Objektiv völlig überarbeitet. Nach ersten Fotoserien bin ich von der Qualität des neuen Objektivs absolut begeistert. Da ist Canon ein großer Wurf im für mich finanziell noch akzeptierten Bereich gelungen. Das aus Qualitätsgründen zwischenzeitlich angeschaffte 300mm-Objektiv konnte die Besitzer wechseln.

 

Nachtrag November 2015: Wegen der kompakten Form und allen technischen Details einer aktuellen Bridgekamera ergänzt die Canon Powershot G5 X meine Kamera-Palette. Weil sie von nun an immer dabei ist, macht sie die gelegentlichen Verlegenheitsfotos mit dem Smartphone überflüssig. Die Bildergebnisse sind für meinen Qualitätsanspruch nicht nur befriedigend, sondern gut bis sehr gut.

 

Nachtrag Januar 2017: Nachdem Canon mit der EOS M5 die erste technisch interessante Systemkamera vorstellte, tauschte ich die LUMIX FZ 1000 und EOS 70D gegen dieses Gehäuse ein, weil ich jetzt an der EOS M5 alle vorhandenen Canon-Objektive einsetzen kann.